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     Mitten im Kalenderjahr, am festen Datum des Peter und Paul-Tages (29. Juni) fand auch bei den Sachsen in Deutschweißkirch das wichtigste Sommerfest, das Kronenfest (“ Det Kryinemachen”) statt. Es handelt sich bei dem Fest um einen agrarischen Brauch, mit dem man Gedeihen der Pflazen, reiche Ernte , menschliches Wohlergehen und göttlichen Segen erfleht. 
 
 
     Der Ablauf des Rituals wurde von den konfirmierten Burschen und Mädchen gesichert, die den Regeln eines komplexen Programms folgten. Dieses setzte sich zusmmen aus dem Aufstellen der Krone mit Blumen und Eichenlaub, dem Versammeln der nach Geschlechtern gruppierten Jugendlichen auf dem Tanzplatz, dem Aufsagen von gereimten Glückwunschtexten durch den Verantwortlichen der Bruderschaft; dem Vorführen symbolischer Tänze, dem Spielen der Blasmusik.